Avon
Pas de chenille. Just une mite laide. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Alter
3 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
67cm, 59kg
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Charakterbogen
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Dabei seit: 29.11.2012
Beiträge: 190
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Noch immer blickte er sie an, als war sie irgendetwas Fremdartiges, etwas, das nur vorgab, Wolf zu sein, in Wahrheit aber etwas Gefährliches war ... vielleicht ... ein Fisch im Wolfspelz? Avon schluckte und stieß bitter auf. Ihm war diese Cinisca nicht mehr geheuer. Er wollte so schnell als möglich so viele Schritte wie möglich hinter sich und dieses flossenlose Biest bringen, eh sie alles kaputtmachte.
Wie viel Fisch bekomme ich, wenn ich euch Avon und Valdis ausliefere?? Tot oder lebendig?!
Auf einmal wurde die Fischfähe richtig neugierig und wollte wissen, wieso sie auf der Flucht waren. Ach, nichts. Es gab neben einfachen Fischwölfen nämlich auch noch Haiwölfe und einer davon hatte es auf seinen prachtvollen Kopf abgesehen, weil er eine Wölfin mal vor dem Ertrinken gerettet und ihm damit die Schau gestohlen hatte, sonst nichts.
Oh doch, er hatte ihr sehr gut zugehört. Sie blubberte ja trotz ihrer fischigen Abstammung recht verständlich, nur hatte er das Gefühl, in ihrem Kopf sah es ganz anders aus. Sie war nicht normal. Sie fing frischen Fisch, erriet schwierige Rätsel und reagierte auf Entschuldigungen mit neuen Anschuldigungen und Provokation. Sie war doch die perfekte Braut für Roghir-Wolfplattmacher, oder nicht?!
Als sie dann meinte, es läge ihr nichts daran, sie zu verraten, nickte er ironisch. Das glaubte er ihr im Leben nicht! Sie würde auf den Platz stürmen, sich erkundigen, wer genau Roghir war und sie dann ausliefern wie alten, stinkenden Fisch. Darauf stand er gewiss nicht.
„Wir würden liebend gern noch etwas mit dir plau-“, wollte er sich gerade entschuldigen, als auf einmal Valdis ansetzte und bereitwillig alles hinausposaunte, was man wissen musste, um sie beide zur Strecke zu bringen. Braunbärenproblem. Sie hatten mehr als das gehabt, sie hatten ein Wolf-mit-schwarzem-Fell-Problem und das Problem, ausgebootet zu werden, wenn die anderen Wind davon bekamen, dass sie beide ... eins waren. Vermutlich war Cinisca einfach eifersüchtig? Er sah ungläubisch zwischen ihr und Valdis hin und her. Ach was, das bildete er sich ein! Um nichts in der Welt wollte er seine hübsche graue Begleiterin wieder eintauschen, nicht einmal gegen Ayjana. Sozusagen Aneina.
Cinisca-Fischfähe fabulierte dann noch von ihrem Heimatrudel und dass man Fremden nicht trauen durfte – sie hatte es gerade nötig! –, woraufhin Valdis gutmütig einsprang und meinte, auch ihr Rudel hatte aus Vater und Mutter bestanden (er lauschte sehr genau, als sie von ihrer Vergangenheit berichtete und legte den Kopf leicht schief), eh er eine sanfte Berührung spürte, die von Valdis herrührte und ihn zum Mitkommen aufforderte. Beruhigt wedelte er sacht mit der Rute und verzog die Lefzen zu einem Grinsen.
Bereitwillig folgte er seiner Angeherzten, stapfte an der Fremden vorbei und zischte ihr noch ungewöhnlich scharf zu.
„U- und denk d-dran ... keinen Wuff ... zu niemandem!“
Vor allem nicht zu Roghir ... von dem sie noch nicht einmal wusste, wie er roch und aussah. Aber das würde sie noch früh genug erfahren. Und sollte ... sollte sie bei ihm ebenso in Ungnade fallen, wie er es getan hatte, durfte sie gern zurück zu ihnen kommen und um Asyl bitten. Vielleicht waren sie so gnädig und erteilten es ihr .. als Fischfängerin ihres Rudels, oder so.
[Valdis & Cinisca / Silberfischchensee, entfernen sich]
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Avon am 29.11.2025 11:46.
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Eden
Mitglied
Alter
4 Monate
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Geschlecht
Fähe
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Größe & Gewicht
55cm & 30kg
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Dabei seit: 03.08.2023
Beiträge: 45
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Erst als Chester und Enaid sich gleichzeitig regten, hob Eden den Kopf. Ihr Blick huschte zwischen ihnen hin und her, neugierig, denn ihre Bewegungen waren anders als eben noch. Wach und gerichtet.
„Was ist da?“ , flüsterte sie leise, mehr zu sich selbst als zu den anderen und streckte ein Stück den Hals in Richtung Höhleneingang.
Als Chester sich vor den Eingang stellte, stellte Eden sich langsam auf die Pfoten, die Rute leicht wedelnd. Besucher? Auch sie hatte nun einen Hauch des unbekannten Geruches aufgeschnappt. Noch ein Wolf schien sich in das kalte Ödland verirrt zu haben. Ein kurzer, heller Funken aus Hoffnung und junger Unbekümmertheit flackerte in ihr auf, und sie drängte sich einen halben Schritt vor, um besser sehen zu können.
Doch als sich die fremde Gestalt klarer abzeichnete, erlosch das Flackern in ihr so abrupt, als wäre sie erneut in den eisigen Fluss gerissen worden. Die Silhouette, dunkles Fell, schmale Flanken, dieser bestimmte Zug in der Haltung. Konnte es sein, dass ihr Angreifer es doch irgendwie geschafft hatte, seinen zerstörten Körper aus den Fluten zu retten?
Edens Pupillen weiteten sich und das gerade erst getrocknete Fell in ihrem Nacken stellte sich auf. Haar für Haar. Unsicher huschte ihr Blick von Enaid zu Chester zu Venryn.
Ihr Atem stockte. Ein Bild schob sich dazwischen, hässlich und grell: der Schattenwolf, wie Enaid ihn genannt hatte. Das Maul voll tropfendem, stickenden Speichel, starre Augen, die Haut seltsam gespannt über den krummen Knochen.
Eden wich zurück, als hätte der Boden unter ihren Pfoten an Wärme verloren. Erst einen Schritt, dann noch einen. Das Wedeln war längst verschwunden. Ihr Rücken stieß leicht gegen Venryns Schulter, und sie zuckte kaum merklich zusammen, dann drückte sie sich instinktiv ein wenig seitlich zu ihm hin.
Ihre Ohren legten sich halb nach hinten. Nicht vollständig; sie versuchte, mutig zu bleiben, doch ihr Herz raste. Es kribbelte in ihren Pfoten, als wollten sie ihr erneute Fluchtbereitschaft signalisieren. "Enaid..?", rief sie leise nach vorn. Eine unausgesprochene Frage, die nach Sicherheit suchte.
[bei Venryn, Chester, Enaid | in der Nähe von Ayrin | Höhle]

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Kachnik
Doppel-As
Alter
1 Jahr
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
79cm & 46kg
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Dabei seit: 21.05.2016
Beiträge: 121
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Die ruhige und beschwichtigende Antwort ließ den jungen Wolf kurz überrascht die Ohren aufstellen. Er drehte die Worte ein paar Mal in seinem Kopf umher, blinzelte, und dachte, wie seltsam es für ihn war nach einem solchen Wortwechsel weder am hoffnungsfreien Tiefpunkt oder rasenden Hochpunkt der Gefühle festzustecken. Stattdessen fühlte er sich ... ungewohnt ausgeglichen. Die Argumente des anderen ergaben Sinn; sie hatten all seine ... Denklücken entblößt, ... aber trotzdem konnte er den Wortlaut, wie er ihn auch betrachtete, nicht als Anschuldigung sehen. War es in Ordnung, sich so zu fühlen? Obgleich seine Rute langsam und fast unmerklich von links nach rechts wischte und sich seine Schultern etwas entspannten, etwas Misstrauen an der Situation schwang doch noch mit.
Er lauschte versucht zurückhaltend, aber doch interessiert den, zugegebenermaßen viel gehaltvolleren, Ideen der anderen. Es schien ihm, dass fast jeder, ja selbst der Vogel, bereits eine eigene Rolle erteilt bekommen hatte, in der sie glänzen würden. Oh, wie sollte er hier mithalten? Wie sollte er sich beweisen? Wenn er hier als letzter rauskäme, wer würde ihn dann noch hier haben wollen? Würde es dann noch ein nächstes Mal geben? Er hob seinen etwas trüben Blick kurz in Reaktion auf Pans Worten. Davor hatte der gräuliche Wolf am meisten Angst. Was wenn er diesen unnatürlich netten Wolf enttäuschen würde?
Seine Ohren folgten sehnsüchtig dem Zug der Wölfe, als sie aufbrachen. Er atmete tief und hörbar ein und setzte sich ebenfalls tapsenden Schrittes in Verfolgung dieses Trupps. Bestimmt würde er noch die Gelegenheit haben ... Mit leichter Nervosität hielt er sich in der Nähe von Pan und dem Rabenwolf, deren leise Geräusche und Bewegungen am Rande seines Sichtfeldes seltsamerweise einen beruhigenden Effekt auf ihn hatten.
[Pan, Anouk, Karasu, Yarok | Rudelplatz Mondscheinsee]
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Roghir
Courageous Fighter
Alter
3 Jahre alt
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
80 cm & 58 kg
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Charakterbogen
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Dabei seit: 06.01.2017
Beiträge: 598
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Roghir's Blick glitt immer wieder Richtung der Bäume. Sah abwesend durch die grünen Blätter. Nur das Zucken seiner Ohren verriet, dass er seine Aufmerksamkeit halb auf den grauen Wolf gerichtet hatte. Seine Gedanken schweiften immer wieder ab. Ja, er machte sich Sorgen um die beiden Chaoten-Wölfe. Wenn auch Avon ihm zu welpenhaft war und im Körper eines erwachsenen Wolfes steckte, hegte er ein Verantwortungsbewusstsein ihm gegenüber. Und irgendwo tief in ihm, vermisste er diesen Charakter. Ein Chaot, welches sich in jede Schwierigkeit brachte – unwissend meistens – und es doch immer wieder schaffte, heil aus der Situation zu kommen. Jedoch, wenn er es recht bedachte, war er doch in Guter Gesellschaft, welches sich auf die graue Fähe bezog. Sie werden schon klar kommen. Roghir wandte sein bernsteinfarbenen Augen vom Wald ab und schaute zu Niyol. Dieser hatte sich auf die Hinterläufe gesetzt und grummelte. Weswegen der graue Rüde grummelte, bekam der schwarze Wolf nicht mit und konzentrierte sich stattdessen auf seine Worte. Er musste ein Schnauben unterdrücken, welches ihm in der Kehle steckte. Er stimmte dem Grauen zu. Das aktuelle Rudel war kein Rudel. Es war höchstens eine Gruppe ohne Anführer. Ohne Struktur, ohne Regeln und ohne Orientierung. Roghir nickte. Als Niyol die Frage stellte, warum der Bär plötzlich von den Wölfen abgelassen hatte, überlegte Roghir kurz. Ihm fiel keine Antwort auf seine Frage ein. Das Verhalten des Bären machte ab dem Zeitpunkt, wo die anderen Wölfe dazukamen, keinen Sinn. Wölfe und Bären waren Feinde, ebenso hatten Wölfe kaum eine Chance gegen einen ausgewachsenen Bären. Das der Bär sich zurückgezogen hatte, war mehr Glück als Verstand.
„Ich habe keine Ahnung, Niyol. Dieses Verhalten ist ungewöhnlich; ein Bär würde sein Territorium verteidigen und sich nicht zurückziehen. Daher verstehe ich dieses Verhalten selbst nicht.“
, antwortete Roghir und schaute ernst zu Niyol. Sein Blick jedoch wurde erst ungläubig, dann ernst und kalt. Sein Nackenfell sträubte sich und seine Rute stellte sich leicht auf. Er zog die Lefzen zurück und entblößte seine vorderen Fangzähne. Sein bernsteinfarbener Blick lag zornig auf der weißen Fähe an Niyols Seite. Ein Knurren entwich seiner Kehle. Takata bezichtigte ihn also als Lügner?
“Nun, du wirst meinen Ausführungen vertrauen müssen, denn du warst bewusstlos! Ayjana war die Einzige, die versuchte, dich aus der brenzligen Situation zu retten, während ich versuchte, die Aufmerksamkeit des Bären zu bekommen. Wir können froh sein, überlebt zu haben!“
, knurrte Roghir leise, während er innerlich versuchte, sich zu beruhigen. Er hatte natürlich den erschrockenen Ausdruck auf Takata gesehen, jedoch rückte es in den Hintergrund, ob ihres Wortes. Der schwarze Wolf konzentrierte sich wieder auf Niyol. Wenn Takata es nicht begreifen wollte, dann wollte sie es nicht begreifen. Er konnte sie nicht zwingen dazu. Nach ein paar Sekunden hatte er sich wieder beruhigt und leckte sich über die Lefzen.
“Takata und ich haben allerdings eine beunruhigende Entdeckung gemacht als ihr Freund in der Eiswüste starb. Und das würde ich gern mit allen aus dem Rudel besprechen. Es hängt mit der Krankheit zusammen.“
[bei Takata, Niyol und Ayjana | Rudelplatz | Mondscheinsee]
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Roghir am 07.12.2025 18:20.
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Ayrin
Verbitterte Seele
Alter
4 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
79 cm & 56 kg
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Charakterbogen
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Dabei seit: 03.05.2025
Beiträge: 3
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Die Wolken zogen am Himmel vorüber, doch er nahm sie nicht wirklich wahr, starrte ins Leere. Fixierte einen unsichtbaren Punkt während sein Kopf durch die grelle Helligkeit schmerzend pochte. Doch er dachte nicht daran, nachzugeben. Nein, er begrüßte diesen Schmerz sogar mit einem leichten Lächeln. Denn dieser Schmerz erinnerte ihn daran, dass er existierte..dass er lebte. Dieser Schmerz hielt ihn im hier und jetzt fest.
Schließlich nahm er eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahr, die sofort seine volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Sein Blick glitt Richtung Höhleneingang, aus welchem sich gerade ein dunkelbraun-grauer Rüde schob. Waren die Wölfe darin jetzt endlich erwacht? Er beobachtete ihn, wie er die Umgebung absuchte und ihn dann endlich zu erblicken schien. Er trat noch einen Schritt weiter nach draußen und fragte dann beiläufig:
"Wer bist du denn?", daraufhin setzte er sich. Das belustigte ihn etwas, doch er behielt seine ausdruckslose Miene bei und entschied sich, dem Fremden zunächst etwas Verwirrung zu signalisieren, indem er den Kopf leicht schief legte. Der Rüde schien von seiner Anwesenheit in keinster Weise beunruhigt zu sein, was ihm nur recht war - das musste auch bedeuten, dass zumindest er nichts davon mitbekommen hatte, dass Ayrin der Gruppe schon einen kurzen Besuch abgestattet hatte, während diese noch schliefen. Während er die Antwort noch kurz hinaus zögerte musterte er den Fremden unauffällig. Er war gut gebaut und etwas größer als er selbst. War er der Aufpasser der Gruppe? Diese Rolle könnte er zumindest leicht einnehmen - so leicht war das aber nicht zu beurteilen solange er die Dynamik in der Gruppe noch nicht erlebt hatte. Dann schob sich, für ihn kaum sichtbar, ein anderer Wolf neben den großen Rüden - der helle. Wollte er sich jetzt auch wichtig machen? Dem großen gar beistehen? Wie auch immer - sein Augenmerk galt dem großen, so richtete er seinen Blick auch wieder auf diesen.
Doch bevor er nun endlich dazu kam, etwas zu sagen schob sich noch ein Wolf zwischen die beiden - eine Wölfin, weitaus jünger und kleiner, als die anderen beiden..quasi fast noch ein Welpe. Im ersten Moment strahlte sie eine ähnliche Unbekümmertheit aus, wie der große Rüde, nur, dass er bei ihr eher Leichtsinn oder Naivität vermutete, doch dann..versprühte sie etwas ganz anderes. Etwas, das ihm fast ein Grinsen entlockt hätte - Angst. Panik. Groß genug, dass er sie bis zu sich spürte, fast schon schmeckte. Sie wich zurück und er konnte gar nicht anders, als sich vorzustellen, wie die Welpin nun winselnd in der Höhle hockte. Doch was genau jagte ihr so viel Angst ein? Kurz sah er sich um, doch weit und breit war hier niemand, außer er selbst - dabei hatte er doch gar nichts gemacht. War es sein Erscheinungsbild? Vielleicht erfuhr er dazu noch näheres - jetzt richtete er den Blick aber wieder auf den großen Rüden.
"Bitte..habt keine Angst..", versuchte er es vorsichtig und ließ sich auf dem Bauch nieder, um diese und die nächsten Worte zu untermauern: "Ich..mag vielleicht etwas..abgeschlagen aussehen, aber..ich habe nicht vor, euch etwas zu tun.." Sein Kopf pochte weiter, während er sprach, doch er hieß den Schmerz auch jetzt noch Willkommen.
"Ayrin..", fuhr er dann schließlich nach einer kurzen Pause fort. "Ayrin lautet mein Name..und deiner?", endete er dann. Er konnte natürlich auch nach den Namen der anderen fragen, aber er sprach hier ja gerade mit diesem Rüden - und vielleicht gab das den anderen auch ein Gefühl von Sicherheit, wenn er sie zunächst außen vor ließ.
[In der Nähe von Venryn, Chester, Enaid & Eden | Zwischen Schimmersee & Höhle]
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Ayrin am 07.12.2025 21:12.
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