Avon
Pas de chenille. Just une mite laide. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Alter
3 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
67cm, 59kg
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Charakterbogen
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Dabei seit: 29.11.2012
Beiträge: 194
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Er legte den Kopf schief, als er sie erneut bei dem seltsamen Verhalten des Lefzenkauens beobachtete. Eine sehr bemerkenswerte Marotte, für die er sie bald schon erneut lieben würde! Ob sie gut schmeckten? Vielleicht durfte er ja auch mal ...? So ganz, ganz sacht? Biologischer Kaugummi. Valdis-Lefzen. Mit Zitronengeschmack.
Avon schüttelte sich. Wo waren sie stehen geblieben? Ach ja. Zerstörer-Roghir. Er schluckte schwer, als sie mehr über die Sache wissen wollte. Wo war das Hoppelhäschen, das jetzt zur rechten Zeit von links nach rechts hüpfte und eine willkommene Abwechslung bot? Wo der Vogel, der ihm mitten auf die Stirn schiss und Valdis den Lacher ihres Lebens bescherte? Ja, er mimte gern den Komiker, wenn er nur nicht auf das leidige Thema Roghir gestoßen wurde. Weshalb sollte er seine Ur-Ängste offenlegen? Außerdem gab es da noch ein anderes Problem: Die Graue hätte erstmalig erfahren, dass sie nicht die erste Fähe war, die er anherzte. Das war im Falle von Thyca-Liebes und Chi-hihi-ro nicht so schlimm, da ihre Fußstapfen längst verwaschen und verweht waren ... doch wie reagierte sie, wenn sie erfuhr, dass Ayjana zu denen gehörte, die er einst ins Blickfeld gefasst hatte – ein Rudelmitglied, das noch immer zugegen war? Würde sie einen leidenschaftlichen Hass gegen sie aufbauen, ähnlich wie andere Wölfe der Gruppe? Er legte erneut den Kopf schief und wog den Gedanken ab. Aber schickte es sich, seine Angeherzte anzulügen? Du bist die Erste und Einzige und es gab niemals eine andere vor dir. Das stimmte doch so halb, oder? Denn nie hatte eine andere Fähe seine Gefühle erwidert! Und wie stand es umgekehrt? Was, wenn er der Wolf Nummer x war, den sie in ihr Herz ließ? Er versuchte sich vorzustellen, sie konnte am Ende mit einem Rüden wie Roghir zusammen gewesen sein. Und dann tollte er mit ihr über die saftig-grünen Wiesen und da kam plötzlich ihr Verflossener, Roghir #1 und häutete ihn bei lebendigem Leib, weil er sich seine frühere Liebe angeeignet hatte und er nie darüber hinwegkam. Geile Vorstellung. Ehrlich.
Anstatt ein Häschen zu erfinden, das von links nach rechts oder von oben nach unten und mittenhindurch hoppelte, aber in Wahrheit nur in seinem Wunschdenken existierte, senkte er den Kopf und versuchte es mit der Wahrheit ... Avon 2.0, jetzt mit eingebauter Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit gegen Aufpreis erhältlich.
„Lassen .... lassen wir das, ja? I-ich ... möchte nicht ... da-darüber ...“
Er tat ein paar Schritte vor; seine Nase hing dicht über dem Boden und er spürte einen kühlen Wind durch sein Deckhaar fahren. In Rekordgeschwindigkeit waren sie von einem Moment der Glückseligkeit, himmelhochjauchzend, zu einem Punkt angelangt, wo alle Farben verblassten, bis sie nur noch roghir-braunschwarz waren.
Doch die eine Frage beschäftigte ihn dann doch. Obwohl er sich vor der Antwort fast so sehr fürchtete wie vor dem wolfgewordenen Teufel, wusste er doch, dass es ihn keine Nacht mehr ruhig schlafen würde, wenn er dem nicht nachging.
„Eh ... Valdis ...?“ Er sah sie mit einem entschuldigenden Lächeln an und wippte sacht mit der Rutenspitze, um es nicht all zu gar ernst wirken zu lassen. In Wahrheit war es jedoch viel ernster ... zumindest für ihn. „Du ... eh ... ich ... ich bin ... nicht der erste, oder? Ich meine ... der erste Wolf...Rüde ... du verstehst?“
Doch, klar. Er war der Prototyp eines Rüden, weshalb man die Produktion von Wölfen aus Sicherheitsgründen besser einstellte, haha. Ja, Komiker eben.
Von ihrer Antwort hing ab, wie er auf ihre naheliegende Frage antworten würde, ob sie denn die erste Fähe an seiner Seite war. Man musste nicht lügen, aber man konnte beschönigen oder weglassen, damit es am Ende ins rechte Bild passte, nicht?
[Valdis - Richtung Käferwald]
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Avon am 04.02.2026 17:34.
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Catori
Gefühlswelten
Alter
4 Jahre
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Geschlecht
Fähe
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Größe & Gewicht
78cm, 50kg
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Dabei seit: 19.02.2010
Beiträge: 921
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Seine Antwort auf ihre Entschuldigung weckte in ihr wieder einmal den Wunsch, ihn auf seine steife Art aufmerksam zu machen. Wie konnte ein Wolf nur so steif sein! Ihn noch stirnrunzelnd musternd, hörte sie den weiteren Worten zu. An sich konnte sie sich nicht beschweren. Schließlich kümmerte er sich wirklich gut um sie. Mehr, als man von einem Fremden verlangen konnte. Trotzdem ließ diese gestelzte Art immer wieder leichten Ärger aufflammen. Auch jetzt noch. Es war wirklich kurios.
Trotzdem schluckte sie vorerst jeden Kommentar dazu herunter. Auch jene, die eher Niyols, als ihrem Kopf zu entspringen schienen. Sie hatte offensichtlich zu viel Zeit mit dem Grauen verbracht.
"Danke für deine Mühe. Dann warte ich einfach hier.",
antwortete sie nun also schlichtweg und kam sich dabei selbst fast vor, als hätte sie einen Stock verschluckt.
Am liebsten wäre sie natürlich auch losgezogen. Doch ihr Körper fühlte sich noch immer an, als wäre er von einem Stein platt gematscht worden. Ganz zu schweigen von ihrer Pfote.
Sie würde ihre Kräfte also lieber aufsparen, falls Delano wirklich einen guten Ort fand, an den sie gehen konnten.
(Delano | südlich der Polarwüste, an einer Waldgrenze, außerhalb der Karte)
*aktuelle Besonderheit im Aussehen:*
frische Kratzspuren an Ohren&Hinterhaupt / leicht eingerissen Ohr rechts / zerbissener rechter Vorderlauf
"Denn tief im Inneren
schlägt mein Herz."
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Niyol
Und was, wenn ich fliegen kann?
Alter
4 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
79cm, 61kg
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Dabei seit: 22.12.2010
Beiträge: 466
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Das Spektakel ging weiter. Hatte sich Takata eben noch halb hinter ihm verkrochen und Roghir eine Entschuldigung hingemurmelt, beobachtete Niyol sie im nächsten Moment schon dabei, Ayjana erneut eine kleine Drohung zukommen zu lassen. Missbilligend sah der Graue sie an und grummelte, damit sie wusste, dass ihre Geste nicht unbemerkt geblieben war.
Vermutlich hätte er sich dies jedoch sparen können, denn Roghirs Worte hatten offenbar einen weiteren, ihrer zahlreichen wunden Punkte getroffen. Cholerisch wie immer sprang sie vor, um ihm die Leviten zu lesen und setzte den Fokus dabei auf etwas, das bis dato gar nicht Thema gewesen war. Vorallem der Vorwurf, sich mit voreiligen Schlüssen zurück zu halten, kam irwitziger Weise von der Wölfin der Voreiligkeit selbst. Trotzdem brachte sie Roghir damit dazu, sich zu entschuldigen.
Am liebsten hätte Niyol den Kopf geschüttelt. Immer mehr hatte er das Gefühl in einer Parallelwelt mit völlig kontroverser Logik gelandet zu sein.
Roghirs Nachfrage war immerhin ein überraschend klarer Ansatz, auch wenn sie nicht ganz dem enstprach, was im Kopf des Grauen vorging.
~Stück für Stück, beenden wir vorerst das eine, um dann das nächste anzufangen.~
"Es ist weniger eine einzelne Antwort, als vielmehr der Versuch allen genug Raum zu geben, ihre Sichtweise offiziell kund zu tun.
Sein Blick wanderte auffordernd zu Takata und er sprach etwas leiser in ihre Richtung:
"Deine Entschuldigung erklärt nicht, den Vorwurf, welchen du zuvor geäußert hast. Ich wollte dir die Chance geben, deine Sicht zu erklären. Wenn jedoch deine Begründung so schlecht ist, dass du dich nicht traust, sie zu äußern, dann stell' gefälligst diese haltlosen Agressionen ein. Dieses Rudel hat genug Probleme, die es außeinander reißen, es sind keine künstlichen Konflikte notwendig.
Außerdem..."
Er fand es nicht ganz in Ordnung, sie vor den anderen anzufahren, doch langsam verlohr er einfach die Geduld. Wenn sie bei ihren Geheimnissen bleiben wollte, war dieses Thema für ihn durch und er würde sich nichtmehr damit abmühen, hierbei Verständnis zu suchen.
Also wandte er sich nun ohne Pause Roghir zu.
"...ist das von euch beschriebene Verhalten des Rudels besorgniserregend. Ich habe gehofft noch eine Begründung durch euch zu finden. Der Bär wohnt in Mitten unseres Reviers und wird leider nicht bis zum Tod in seiner Höhle hocken. Wir werden also wohl oder übel auch mit allen besprechen müssen was zu tun ist, sollte er erneut auftauchen."
Er machte eine kurze Atempause, ließ sich allerdings nicht viel Zeit, bevor er weitersprach und hierbei jeden in der Runde einmal ansah, wobei er bei Takata anfing.
"Wenn wir über die Krankheit reden, ergibt es längst keinen Sinn mehr, über mögliche Kontaktkontaminierungen zu diskutieren. Skadi roch erst nach ihrem gewaltsamen Tod nach der Krankheit, was bedeutet, wir sind womöglich ohnehin bereits alle infiziert.
Es gilt also möglichst frühe Anzeichen zu sehen und zu versuchen irgendetwas zu finden, was wir gegen diese Krankheit unternehmen können. Bis auf das, sind wir dieser unsichtbaren Gefahr ohnehin hilflos ausgeliefert."
Über Skadis Tod zu sprechen, ließ einmal mehr einen Schmerz in der Brust und einen bitteren Geschmack auf seiner Zunge zurück.
Nun landete sein Blick wieder auf Takata. Sie wollte bestimmen wie über diesen 'Freund' in der Eiswüste gesprochen wurde? Nungut, er gab ihr gerne die Chance selbst zu berichten:
"Wenn wir auch nur irgendeine Hilfe gegen die Krankheit finden wollen, müssen wir jeden potentiellen Hinweis zusammentragen. Später könnte auch eure Beobachtung wichtig sein. Was ist mit diesem Wolf geschehen?"
Er wusste, es war einmal mehr ein Risiko, Takata zu fragen. Aber wenn er wollte, dass sie lernte sich normal einzubringen, musste er ihr auch die Chance dazu geben.
(Takata, Roghir und Ayjana | Rudelplatz Mondscheinsee)
"Der Wind wird dein Begleiter sein;
Und du wirst ihn vermissen, wenn völlige Ruhe herrscht."
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Ayrin
Verbitterte Seele
Alter
4 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
79 cm & 56 kg
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Dabei seit: 03.05.2025
Beiträge: 4
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Vor der Antwort des großen Wolfs hatte er noch Zeit, diesen etwas zu studieren. Und er stellte fest, dass sein Plan bisher gut aufging – denn er schien sich zu entspannen, sein bisheriges Verhalten, das Schauspiel, dass er hier also an den Tag legte, schien also genau richtig zu sein. Kein Wunder, hatte er diese Rolle ja vorher schon zu genüge üben können. Zuerst hatte er sich selbst dabei nicht richtig ernst nehmen können und empfand auch etwas Ekel vor seiner eigenen Unterwürfigkeit, doch er war anpassungsfähig und hatte schnell in diese Rolle hinein wachsen können, so beherrschte er diese jetzt entsprechend gut. Es war, als legte er ein anderes Gesicht auf, wurde zu einem anderen Wolf. Trug der Wolf, der hier vor ihm stand vielleicht auch ein anderes Gesicht? Viele Anhaltspunkte gab es bisher nicht dafür, nur einen – er hörte aus dem Inneren der Höhle Worte, die er zwar nicht wirklich verstand, dessen Wirkung er aber sehr wohl wahr nahm. Denn sie wirkten ruhig und dienten wohl der Beruhigung der kleinen Wölfin. Der große Wolf entgegnete das mit einem belustigten schmunzeln – würde sich so einer verhalten, der sich als Aufpasser einer Gruppe sah? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht – er war sich unsicher. Er schob den Gedanken zunächst beiseite, um darüber urteilen zu können bräuchte er mehr Anhaltspunkte.
Der große stellte sich schließlich als Chester und die anderen als Eden, Venryn und Enaid vor – wer davon nun wer war war schwer zu sagen, aber er vermutete, dass die kleine Wölfin den Namen Eden trug. Diese Vorstellung gab ihm den passenden Vorwand, kurz zu den anderen Wölfen zu sehen, da er aber gerade nur einen weiteren sah glitt sein Blick also zu dem hellen, und dabei konnte er wieder etwas interessantes beobachten. Denn dieser wirkte nun ganz angespannt, steif, mit zuckenden Ohren. Er schien nicht nur in der kleinen etwas auszulösen, sondern auch in ihm. Prompt drehte dieser sich nach hinten und richtete auch ein paar besänftigende Worte ins Innere der Höhle, was seine Annahme von vorher, dass diese der Wölfin galten, mehr oder weniger bestätigten. Die beiden Rüden kümmerten sich ganz rührend um ihren Schützling.
Wie eine kleine, zarte Blume, die es zu beschützen gilt..Eden, das kleine, zärtliche, ängstliche Blümchen
Er entschied sich, ihnen keine weitere Beachtung zu schenken und seinen Blick wieder auf Chester zu richten, welcher ihm, das realisierte er erst jetzt, einen strengen Blick zugeworfen und sich aufgerichtet hatte. Was hatte es damit auf sich? Waren ihm ein paar Worte Chesters entgangen? Hatte er die anderen einen Moment zu lange betrachtet? Oder war er nachlässig geworden und es war etwas von seinen Gedanken durchgesickert? Nein, das schloss er aus – das hätte er gemerkt. Er erinnerte sich an Chesters belustigtes Schmunzeln – galt der Blick seiner Unterwerfungshaltung? Zum Glück warf Chester nun noch eine Frage ein, die ihm einen weiteren Moment zum nachdenken einräumte.
“Wie lauten deine Absichten? Was versprichst du dir von uns?“
Das war eine wahrlich interessante Frage und auch eine, auf die er gehofft hatte – sie ermöglichte es ihm, diesen Wölfen das glauben zu machen, was er wollte. Nachdem er die Frage gestellt hatte warf er einen kurzen Blick zu dem hellen – warum? Suchte er nach Bestätigung? Oder was hatte es damit auf sich?
Langsam richtete er sich auf bis er auf den Hinterpfoten saß und mit Chesters Blick noch in den Hintergedanken gab er sich etwas selbstbewusster und stellte die Ohren auf, den Blick direkt auf ihn gerichtet, allerdings behielt er den Kopf noch unten, denn er wollte gleichzeitig, dass die anderen ihr Gefühl der Sicherheit nicht verloren – schließlich arbeitete er hier mit zwei Signalen, seiner Entspannung und Strenge aber auch der Angst der anderen, und beiden musste er gerecht werden. Besonders schwer fielen ihm diese langsamen Bewegungen dabei nicht, denn er war tatsächlich angeschlagen und konnte dies nutzen, um sein Schauspiel perfekt abzurunden und niemanden Verdacht schöpfen zu lassen – denn in diesem Falle war es kein Schauspiel.
“Meine Absicht..nun, um es kurz zu machen..du siehst sicher, in welcher Verfassung ich bin..nicht? Ich kam hierher, weil ich..weil ich dachte, dass es hier..Nahrung gäbe. Ich habe einen schweren Weg hinter mir, und..suchte also auch nach einem Ort, um zu ruhen.“
Sollte er auch erwähnen, dass er die Wölfe in der Höhle gesehen hatte? Eigentlich wollte er so tun, als hätte er diese gar nicht bemerkt – aber was brachte ihm das schon?
“Diese Höhle schien mir perfekt, aber dann..sah ich euch und..beschloss, am See zu trinken und zu warten, bis ihr..wach seid um euch um Erlaubnis zu fragen..mich in eurem Revier nach Nahrung umzusehen..das ist alles. Ich hege keine bösen Absichten und wollte deinen Freunden keine Angst einjagen..“
Kurz warf er dabei einen Blick zur Höhle, dann wieder zu Chester. Das musste fürs erste reichen und er war schon gespannt auf dessen Antwort und darauf, wie die anderen sich verhalten würden.
[In der Nähe von Venryn, Chester, Enaid & Eden | Zwischen Schimmersee & Höhle]
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Kachnik
Doppel-As
Alter
1 Jahr
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
79cm & 46kg
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Dabei seit: 21.05.2016
Beiträge: 123
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Er fand es, ehrlich gesagt, überraschend unterhaltsam und auflockernd, dem Gekrächze des Geflügels zu lauschen. Selten war ihm solch ein eloquentes und freundliches Exemplar seiner Art begegnet. Nun ja, er selbst war bislang auch nie mit besonders leutseliger Einstellung auf die Vögel zugegangen.
Vielleicht war es nicht die angenehmste Denkweise, doch während Kachnik die geschickten Bewegungen des Tieres verfolgte und darüber nachdachte, wie kurios und zugleich erstaunlich diese Verbindung doch war, regte sich in ihm ein gewisser Neid, ... oder eher Sehnsucht?
Er hatte den Eindruck gewonnen, dass der Wolf und der Vogel eine besondere Beziehung verband, zwei Wesen mit solch beeindruckenden Stärken. Und beides ... fehlte ihm. Eigentlich ... würde er gerne mehr über diesen Raben lernen. Und über den weißen Rüden. Es war doch zu kurios, nicht? Wie andere Wölfe und Wesen ihm solch unbekannte Pfade und Welten längst durchwandert hatten.
Der Anblick des rasch in den Himmel entschwindenden dunklen Bündel aus Federn gab ihm einen Drang zur Tat, ohne dass er wusste, wie er ihn ausleben sollte. Noch eine Weile blickte er während seines langsamen Vorwärtsstolpern neugierig hinauf in die unbestimmte Weite, bis der Rüde bemerkte, dass er wieder zurückgefallen war. Hastig beschleunigte er, schloss auf zum Schwanz der Truppe und reihte sich mit Blick auf Pan weiter hinten ein. Er schielte kurz rüber zu dem Wolf, den er als Yarok identifizierte. Und irgendwo vorne lief der Rabenwolf. Kachnik neigte den Kopf. Ob der Vogel von dort oben wohl überhaupt noch etwas riechen oder sehen konnte?
[bei Anouk, Karasu, Pan und Yarok | vom Mondscheinsee Richtung Kristallsee]
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Takata
ώintersonne .:. ħerzensgut
Alter
4 Jahre
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Geschlecht
Fähe
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Größe & Gewicht
70cm und 52kg
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Charakterbogen
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Dabei seit: 28.04.2010
Beiträge: 4656
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Sie war überrascht von Roghirs knapper Entschuldigung und blinzelte ungewöhnlich verunsichert geradeaus. In diesem Moment tat ihr selbst die Anwesenheit Ayjanas nicht weh, da sie das Gefühl hatte, dass bei ihr ein wunder Punkt erreicht worden war. In der Tat wog Lynx' Verscheiden schwer, doch machte sie keinem noch so ungeliebten Wolf des Rudels einen Vorwurf dafür. Man konnte nicht einmal die Behauptung in den Raum stellen, er hätte sich beim Rudel angesteckt, schließlich war er lange nicht bei ihnen gewesen. Oder ... hatte am Ende sie die tödliche Krankheit in seine Nähe geschleppt? Doch gesundheitlich - sah man von ihren bärenbedingten Kopfschmerzen einmal ab - ging es ihr so weit gut. Konnte man die unbekannte Seuche in sich tragen, ohne dass man es merkte?
Niyols Einwände fielen ihr zusehends auf die Nerven und sie konnte ein Augenrollen nicht länger zurückhalten. Hatten sie den unterschiedlichen Ansichten nicht genug Raum gegeben? Genug Zwist und Streit herrschte in ihrer Gruppe, als dass es sinnvoll war, darüber jetzt noch zu diskutieren. Als er dann jedoch von sinnlosen Aggressionen faselte, nahm sie geradezu angeekelt Abstand von ihm und besah ihn wie einen bösen Geist, den es in Schach zu halten galt. Was äußerte er da?! Sie war vielleicht eifersüchtig, aber sie hatte ihn nicht attackiert! Dass sie Lynx' Erbe nicht in den Dreck gezogen sehen wollte, hatte damit nichts zu tun. Sie verschob die Lefzen angewidert und hielt sich zurück, Roghirs Nähe zu suchen. In dessen Nähe stand immer noch der weiße Unschuldsengel. Sie wollte wetten, die Fähe lachte sich insgeheim ins Pfötchen, dass sich ihr einstiger Verbündeter auf einmal gegen sie wandte. Da war er wieder! Der Bär. Zumindest in Niyols Kopf. Offenbar hatte der bei ihm mehr Schaden angerichtet als bei ihr. Erinnerte er sich nicht, dass sie gemeinsam mit Tihar schon einmal gegen einen Meister Petz gekämpft hatten? Nein, tat er nicht, denn er war damals nicht dabei gewesen, dafür eine Wölfin Namens Larka. Was für ein Problem sah er darin? Es war nicht ungewöhnlich, dass sich Bären und Wölfe in die Quere kamen. Sie hatte für sich entschlossen, die Höhle weitestgehend zu meiden und damit war es gut. War es nicht offensichtlich, dass der grobe Räuber in seiner Winterruhe gestört worden war? Vermutlich hätten die meisten von ihnen nicht anders reagiert. Niyols dagegen machte einen Akt daraus, als war dies ein Ereignis, wie es nur alle vier Wolfsgenerationen vorkam.
Sein überhaupt nicht besorgter Umgang mit dem Thema Krankheit dagegen erschütterte sie umso mehr. ... dann sind wir ohnehin alle kontaminiert. Wie beruhigend! Und damit war die Sache für ihn erledigt? Nicht ganz. Er äußerte, dass sie sich auf die Suche nach dem Ursprung und einer Lösung des Problems machen konnten. Das war das erste Vernünftige, was sie seit langem aus seiner weiß-grauen Schnauze hörte!
Er wollte alle Informationen zusammenkratzen, um das Geheimnis Krankheit zu lüften. Nun, dann musste auf jeden Fall der Bär damit zu tun haben, wenn man seinen Schlüssen folgte, denn der ließ ihn offenbar nicht mehr los. Nein, er spielte natürlich auf ihren Freund Lynx an, über dessen Tod er alles ganz genau wissen wollte. War er vielleicht sadistisch veranlagt? Wollte er wirklich alle grausamen Details wissen? Dann drehte sie den Spieß einfach um.
„Vielleicht teilst du erst einmal mit, wie genau Skadis Tod vonstatten gelaufen ist und woran ihr gemerkt habt, dass sie auch unter der Krankheit litt?“
Erstes Feststellungsmerkmal: Es traf offensichtlich die fähigsten, klügsten und nützlichsten Wölfe des Rudels. Längst machte sie sich Vorwürfe, nicht auf die Entschlossenheit der Fähe vertraut zu haben. Andererseits hätte sie Lynx so vielleicht nie wieder gefunden ... und nie sterben sehen. Was war also besser? Sie wusste, dass ihre Äußerungen weh tat, denn Niyol schien ebenso große Stücke auf sie gehalten zu haben. Doch wenn sie gezwungen war, den Abgang ihres Freundes und Weggefährten zu analysieren und offenzulegen wie einen aufgebrochenen Kadaver, dann sollte er dies ebenso tun! Und wenn dies am Ende half, zur Lösung des Problems beizutragen, umso besser.
(Niyol & Roghir und Ayjana | Mondscheinsee)
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Valdis
Die Eiskönigin
Alter
2 Jahre
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Geschlecht
Fähe
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Größe & Gewicht
79 cm & 54 kg
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Dabei seit: 24.09.2022
Beiträge: 238
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Valdis hätte von sich selbst wohl gesagt, dass sie sich verdammt gut in andere Wölfe hineinversetzen könnte - was eher nicht stimmte, aber immerhin war sie von sich selbst überzeugt. Und dann kam Avon und war so ganz anders als alles was sie kannte und sie wusste nicht, was er dachte und fühlte und wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollte. Unsicher, ob sie das Falsche gesagt hätte, antwortete er abweisend - was ihre Sorge noch verstärkte. Sie hatte keine wirklich Ahnung, was da wohl gewesen war, mit Roghir und vielleicht auch den Anderen. Aber sie hätte es so gerne gewusst! Sie hätte gerne gewusst, was ihn so quälte. Nicht, weil sie es ausnutzen wollte, sondern weil sie ehrliches Interesse an ihrem Avon hatte. Nun gut: er wollte nicht darüber reden. Dann war es so.
"K-kein Problem, Avon", stammelte sie und blickte ihn an, wie er die Nase gen Boden richtete und den Wind durch sein Fell fahren ließ.
Dann wider rum fragte er etwas, was sie nicht kommen gesehen hatte - war er ihre erste Liebe?
In Valdis Kopf schwirrten tausend Gedanken. Doch zwei von diesen tausend lautete:
1. "Natürlich, ich hatte nie einen Rüden, wenn du verstehst, und werde außer dir nie einen zweiten haben!"
und
2. "Du bist nur der zweitausend dutzende Rüde, ich hatte ständig einen Neuen!"
Doch wie entschied sie sich? Valdis richtete ihren Kopf seicht nach links und schaute über die Natur und wie sie sich änderte und irgendwie waldig wurde. Sie wollte ihn jetzt nicht anschauen und sie wollte auch nicht, dass er sah, dass sie nicht wusste, was sie sagen sollte...
Ehrlich währt am längsten, dass war ein Spruch ihres Vaters gewesen, bevor sie ihr Familienrudel verließ.
"Ähm...", sie stammelte, blickte auf die Pfoten, dann wieder nach links, dann wieder auf die Pfoten..."du...du wärst...naja, der erste Rüde..."
Sie kam sich irgendwie unreif und feige vor. Was dachte er nun? Das sie noch nicht "reif" für ihn war? Oder das sie log? Sie konnte überhaupt nicht einschätzen, was er nun von ihr dachte.
Doch die nächstgelegene Frage war selbstverständlich:
"Und...bin ich deine erste Fähe...du weißt schon?" Seine Antwort könnte nicht schlimmer sein als ihre!
[Avon / Richtung Käferwald]
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The world breaks everyone,
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Avon
Pas de chenille. Just une mite laide. Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Alter
3 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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Größe & Gewicht
67cm, 59kg
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Dabei seit: 29.11.2012
Beiträge: 194
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Obwohl Avon den Unbeeindruckten gab und die Natur, die immer waldiger wurde, um sie herum beobachtete, als konnte er die Zukunft darin lesen ... seine Aufmerksamkeit lag einzig auf Valdis, obgleich er sie nur aus den Augenwinkeln heraus beobachtete. Stocksteif stand er da, nur das Fell bewegte sich leicht mit dem Wind. Es war schon bemerkenswert, resümierte er, dass ihm allein der Gedanke an Roghir Eiseskälte über den Rücken laufen ließ, selbst dann, wenn der Wolf womöglich viele viele Wolfslängen entfernt von ihnen war. War er doch, oder? Der Timberwolf drehte sich einmal verunsichert um und ließ dafür sogar seine Angeherzte aus den Augen. Er würde sich nicht hinter irgendeinem Busch verstecken und auf den Moment warten, an dem er ihn bloßstellen und herzhaft auslachen konnte, oder doch?
Zu seinem Überraschen gab sie nach und bestand nicht weiter darauf, dass er von seinen Urängsten berichtete. So unkompliziert hatte er sich das nicht vorgestellt. Tief in sich drin jedoch wusste er, dass er das Thema einmal anhauen musste ... irgendwann. Wenn sie ihn verstehen wollte und wissen sollte, warum er so war, wie er nun halt war, dann kam er nicht umhin, die Karten offenzulegen ... was auch immer das war, Karten.
Bei ihrer nächsten Äußerung verfiel er in kindliche Freude! Er wuffte glückselig und wedelte mit der Rute wie ein Bekloppter, tat einen Sprung und sah sie an, eh ... eh ... was hatte sie von sich gegeben? WÄRST? Avon stockte. Moment. Bedeutete das, dass sie noch gar nicht ... dass sie nicht ... hatte er ... zu früh? Etwas Tiefschweres zog den Rüden in eine unendliche Schwärze. Seine Maulwinkel fielen nach unten und die Ohren klappten zu den Seiten. Wärst. Aha. Er hatte sich zu früh gefreut. Was ... hatte er denn noch zu tun, damit aus dem Wärst ein Bist wurde? Nun, zunächst konnte er es mal mit der Wahrheit versuchen. Denn sie hatte eine Gegenfrage gestellt und ihm schwante, dass von seiner Antwort einiges abhing. Er schluckte und sah verstört zu ihr herüber.
„Eh ... hehe ...“
Sehr gute Antwort. Damit hatten sie das schwierige Thema eigentlich abgehakt, nicht? Dann konnten sie ja weiter zu den Einzelheiten übergehen. Ich jage und du hältst den Rudelplatz in Schuss! Spaß.
„Also ... na ja, doch, schon ... irgendwie ...“ Er sah betrübt zu Boden, als kletterte ein Marienkäferchen über seine Zehenspitzen. Tat es aber nicht. Er wurde mit diesem schwierigen Thema allein gelassen ... von allen Wölfen, von seinem Mut und von allen Marienkäferchen der Welt. Es erschien ihm, als war Valdis eine Weltrichterin, die darüber entschied, ob er Kloppe oder ein Küsschen bekam. Was tun? Gab es irgendeinen Auweg? Er konnte nicht noch einmal den Darauf-antworte-ich-nicht-Joker ausspielen, das war ausgeschlossen!
„Also ... doch, schon", meinte er dann. Hier sollte die Antwort eigentlich enden. Doch es gab noch einen weiteren Teil, der im Schatten lag für eine, die ihm ihre Gefühle anzuvertrauen gedachte. Arbeitete er gerade an seinem Bist oder viel mehr an einem Wärst-gewesen? „Aber ... ich hab ... na ja ... schon einige ... eh ... wie soll ich es nur ausdrücken ... ange...liebt?“ Er verzog das Gesicht, als war ihm etwas auf den Fuß gefallen. Angeliebt? Was sollte denn das sein? Ganz klar: die einseitige Offenlegung eines Herzens. Seines Herzens. Denn es war nie so etwas wie Liebe zurückgekommen. „A-aber ... da ist nie w-was draus ... ge-geworden“, natürlich nicht, du Depp, weil du ein Horst bist! „W-weil ... eh ... wir keine ... Zeit ... eh ... Gelegenheit ... eh, das Wetter?“ Genau, weil das Wetter nicht gut genug gewesen war. Er blinzelte in den grautrüben Himmel. Und heute? Perfektes Wetter für eine Abfuhr? „Also ... es ist ... einfach nie ... so weit .. gekommen?" Wie hoch und piepsig konnte eine Wolfsrüdenstimme klingen? So auf jeden Fall! Er sah beschämt zu Boden und ächzte wie nach einem Zweikampf mit sich selbst, ein Einkampf sozusagen. Oder eher ein Krampf? Mit sich selbst? Oh Gott! Also das Wärst-gewesen hast du dir aber ganzheitlich verdient!
Avon klappte zusammen und ließ sich auf den Bauch fallen wie ein nasser Sack. Er schnaufte und sah traurig auf sein ausgestrecktes Pfotenpaar. Ihm war klar: Wenn ihn die anderen Fähen schon nicht hatten haben wollen, dann hatte das gute Gründe gehabt. Musste Valdis wissen, ob sie zu Fähen, die ihn verschmähen, gehören wollte ... oder ob sie es wagen wollte, ihn in ihr Herz zu lassen, wie noch nie jemanden zuvor.
[Valdis - Richtung Käferwald]
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Valdis
Die Eiskönigin
Alter
2 Jahre
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Geschlecht
Fähe
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Größe & Gewicht
79 cm & 54 kg
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Dabei seit: 24.09.2022
Beiträge: 238
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Valdis beobachtete, ohne sich selbst zu r?hren, wie Avon auf ihre ?u?erungen reagierte. Erst stand er stocksteif da, die Rute und den R?cken gerade, dann ver?nderte sich etwas in ihm und es wirkte, als lastete das Gewicht von tausenden, gro?en, schweren Steinen auf ihm. Valdis runzelte leicht die Stirn - sie war noch nie gut darin gewesen, andere W?lfe einzusch?tzen. Empathie und Einf?hlungsverm?gen waren nicht gerade ihre St?rke. Vor allem zu erahnen, was in diesem R?den vorging, w?hrend er so seltsam reagierte.
Doch letztendlich sprach er. Oder versuchte es zumindest. Seine Worte kleckerten aus seinem Fang und zwischen Stottern drangen die Satzfragmente an die grauen, buschigen Ohren Valdis.
"Ange-liebt?", fragte sie dann und legte den Kopf schief. "Also ja?" Es war mehr eine Feststellung als eine Frage. Sie war nicht die Erste. Aber was war denn genau der Grund, dass es mit derjenigen W?lfin vor ihr (war es nur eine? oder mehrere?) nicht geklappt hat? Sie wusste nicht, ob sie ihn das jetzt schon fragen konnte.
Und eine Antwort? Es fiel ihr keine ein. Valdis schaute nach links und lie? den Blick von einem Baumstamm bis in die ?ste und Zweige schweifen.
Mit ihr war es "soweit gekommen", so sagte Avon. Was war gekommen? Dieser ganze Quatsch mit dem Anherzen und Angucken und liebe Worte sagen, die irgendwo verwirrend klangen?
Leicht schnaubte sie aus.
"Meinst....meinst...du...das ernst?" Ihre Stimme klang wie die eines kleinen Welpen. "Also...das zwischen uns?"
Sie scholt sich....irgendwie klangen die Worte dumm, als sie sie ausgesproche hatte, aber sie hatte noch nicht herausgefunden wie man in der Zeit zur?ckreisen konnte um die Worte ungeschehen zu machen.
[Avon / K?ferwald]
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Valdis am 20.04.2026 15:21.
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Venryn
zwischen Licht & Schatten
Alter
5 Jahre
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Geschlecht
Rüde
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81cm & 54kg
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Dabei seit: 29.11.2023
Beiträge: 50
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Venryn stand immer noch neben Eden, der wie erstarrt schien und sich nicht bewegte. Nicht einmal etwas sagte. Venryn wusste nur zu genau, wie Eden sich f?hlen musste. Ihm ging es selbst nicht anders, nur er schaffte es - nein, er musste - stark sein. F?r ihn selbst, um sich endlich zu beweisen, dass er nicht der Versager war, f?r den ihn jeder, sich selbst eingeschlossen, hielt. Aber auch f?r Eden. Es w?rde der Kleinen nicht besser gehen, wenn er ihr die Angst auch noch best?tigte.
Er lauschte nach drau?en und versuchte zu h?ren, was sie sagten, aber die Worte der Drei drangen nicht ganz klar in die H?hle. Er konnte nicht verstehen, was gesagt wurde, aber er konnte h?ren, dass die Situation entspannt schien. Keine aggressiven Worte oder Knurren.
Z?gerlich machte Venryn einen Schritt nach vorne, blickte zu Eden, um zu sehen wie es ihr ging. Nachdem sie sich immer noch nicht bewegt hatte, deutete Venryn eine Kopfbewegung an, die bedeutete, dass sie ihm folgen sollte. Dann schaute er wieder nach vorne und machte einen tiefen Atemzug, in dem Bewusstsein, dass Eden es vermutlich mitbekam. Aber was sollte er machen? Ihm war die Situation selbst nicht geheuer und ganz verstecken konnte er seine Angst eben doch nicht. Aber er machte dennoch zwei weitere Schritte nach vorne, sodass er schlie?lich knapp vorm Ausgang der H?hle stand und die Drei aus ihrem Schutz heraus beobachten konnte. Er drehte sich noch einmal um und l?chelte Eden zu, wie zur Best?tigung, dass alles gut war.
[H?hle | Eden, Enaid, Chester & Ayrin]
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Venryn am 27.04.2026 17:09.
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